Die Musikbranche wird im Kontext der Digitalisierung seit einigen Jahren mit einer Reihe von gesellschaftlichen, technologischen und wirtschaftlichen Trends konfrontiert. Synchronisationsrechte, also die Vergabe von Lizenzen zur Nutzung von Musik in Medienproduktionen wie Film, TV, Werbung und Spielen, haben vor dem Hintergrund sinkender Einkünfte und steigenden Wettbewerbsdrucks in klassischen Bereichen wie Tonträgerverkauf eine neue Relevanz als Einnahmequelle der Musikbranche erhalten. Gleichzeitig wächst der Bedarf an hochwertiger Musik in Medien. Dennoch kommen Angebot und Nachfrage nicht optimal zusammen, da es an einer geeigneten Infrastruktur zur effektiven Suche über ein anbieterübergreifendes Repertoire fehlt. Die Transaktionskosten und hier insbesondere die Informationsbeschaffungskosten sind auf beiden Seiten so hoch, dass gerade das spannende Independent-Repertoire oft gar nicht am Markt präsent ist.

Projekt

Thematisch gliedert sich das Projekt in drei zentrale Bestandteile: die Umsetzung einer effizienten Musiksuche, Unterstützung für eine (teil-)automatisierte Lizenzierung der Werke sowie die Schaffung einer Plattform, welche beide erstgenannten Aspekte webbasiert umsetzt. Das Projekt richtet sich somit auf der einen

Partner

Die Inhalte des Projekts SynchMatch werden durch das Konsortium aus dem Musikverlag Kick the Flame, dem Softwarehaus i-Fabrik sowie dem Forschungsinstitut InfAI gemeinsam bearbeitet. Unterstützt werden sie durch zahlreiche assoziierte Partner, sowohl aus der Gruppe der Lizenznehmer als auch Lizenzgeber.

Ergebnisse

Momentane Arbeiten haben die Erfassung des Ist-Standes in der Musikindustrie im Bezug auf die Lizenzvergabe zum Inhalt. Dabei wird sowohl die Perspektive der Lizenzgeber als auch der Lizenznehmer betrachtet. Die Ergebnisse stellen dann die Basis für weitere Arbeiten, bspw. hinsichtlich

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